Am Morgen der Schnitzeltour war es grau, neblig und kalt. Eigentlich ein guter Grund im Bett liegen zu bleiben oder vom Sofa einen Weihnachtsvierteiler (die Älteren von uns wissen noch was ich meine) im Fernsehen zu verfolgen.

Oh nee, warum habe ich mich nur angemeldet. Aber angesetzt ist angesetzt.

Also 8 Uhr Ruderverein, Straßen noch leicht rutschig. Sollte uns auf dem Wasser nicht passieren. Die 6 Ruderer von der Liste vom „Schwarzen Brett“ waren vollzählig in der Bootshalle versammelt. Eisenhart! Also Bootseinteilung, abriggern und aufladen. 8:30 Abfahrt mit Rolf als Fahrer, der Plan vom Präsidenten wurde penibelst eingehalten. Gut das wir den weltbesten Fahrzeugführer an Bord hatten, wegen der oben beschriebenen Straßenverhältnissen.

Ankunft im Nebel in Rethem, abladen und aufriggern. Obligatorisches Teilnehmerfoto und ab aufs Wasser. Es war immer noch unangenehm, mir fiel wieder das Sofa ein. Aber nach ein paar Metern auf dem Wasser wurde es irgendwie angenehm. Absolute Stille, der Nebel hatte etwas geheimnisvolles und das Rudern immer der Strömung nach, wurde zu etwas mediativem.

Pünktlich um 12:30 Uhr waren wir Ruderer am verabredetem Treffpunkt „Am Kamin“ in Eitze ( Präsidentenplan wieder eingehalten) und wurden von den Fußgängern freudigst in Empfang genommen.

Und dann endlich. Schnitzel satt !!!

Das war es doch, warum man dem Sofa fern blieb, oder? Nein, wir hatten Spaß, trotz der kalten Füße und Rudern auch bei diesem Wetter hat einfach etwas. Ausprobieren! Nächste Möglichkeit 2026.